Kurzfazit nach drei Monaten: weniger Medienbrüche, mehr Transparenz, messbare Effekte. Der Prozessmeister liefert Substanz statt Show – und bleibt auch nach Go-Live erreichbar. Genau die Art Partner, die man im Mittelstand braucht.
DSGVO und KI: Was vor dem ersten Projekt feststeht.
Automatisch DSGVO-konform ist nichts. Zweck, Rechtsgrundlage, Zugriffsrechte, Auftragsverarbeitung und Löschregeln müssen zur konkreten Umsetzung passen — je Prozess, vor dem Pilot.
Die vier Bausteine
Zweck und Rechtsgrundlage
Anfragen zu beantworten ist ein anderer Zweck als Baustellenfotos zu speichern. Für jede Verarbeitung wird festgelegt, warum sie stattfindet und auf welcher Rechtsgrundlage.
Zugriffsrechte
Jeder Assistent bekommt nur die Daten, die seine Aufgabe erfordert — dokumentiert und begrenzt. Lesezugriff kommt vor Schreibzugriff, die Büro-Rolle sieht anderes als die Baustelle.
Auftragsverarbeitung
Arbeitet ein externer Anbieter mit Deinen Daten, braucht es einen Vertrag nach Art. 28 DSGVO: Weisungsrechte, Schutzmaßnahmen, Unterauftragnehmer und Löschpflichten. Ein EU-Standort allein genügt nicht.
Löschregeln
Baustellenfotos, Sprachmemos und Anfragen brauchen festgelegte Fristen. Was nicht mehr gebraucht wird, wird gelöscht — nachvollziehbar und über alle Systeme hinweg.
Was Betriebe vor dem Start wissen wollen
Sind Baustellenfotos personenbezogene Daten?
Sie können es sein: Sie zeigen Menschen, Fahrzeuge und Wohnverhältnisse. Vor dem Pilot werden Zweck, Rechtsgrundlage und Löschregeln festgelegt — und ob eine Datenschutz-Folgenabschätzung nötig ist.
Ist ein KI-Tool aus der EU automatisch DSGVO-konform?
Nein. Der Standort ist ein Faktor unter mehreren. Zweck, Rechtsgrundlage, Zugriffsrechte und die vertragliche Absicherung müssen trotzdem passen.
Dürfen Sprachmemos der Monteure verarbeitet werden?
Grundsätzlich ja, wenn Zweck und Rechtsgrundlage feststehen und die Betroffenen informiert sind. Unklares wird nachgefragt, Aufnahmen werden nach den festgelegten Fristen gelöscht.
Was verlangt Art. 4 KI-Verordnung?
KI-Kompetenz im Team: Die Ergebnisse richtig einordnen, Grenzen kennen, Fehler melden können. Zur Einführung gehört eine dokumentierte Einweisung und ein klarer Prüfablauf — kein Zertifikatszwang.
Timo BrandtDein AnsprechpartnerWelcher Ablauf kostet Dein Team gerade zu viel Zeit?
Bring einen typischen Vorgang und die Namen Deiner Programme mit – ob Handwerkersoftware, Rechnungstool oder E-Mail. Wir prüfen Datenzugang, Aufwand und Freigaben. Wenn eine einfache Softwarefunktion ausreicht, brauchst Du dafür keinen KI-Agenten.
